Michael Peinkofer

Autor und Journalist

 


portrat-michael-peinkofer-alt.jpg Michael Peinkofer, Jahrgang 1969, begann schon während seiner Grundschulzeit, sich für das Schreiben und Erzählen von Geschichten zu begeistern. Schon früh entwickelte er eine ausgeprägte Vorliebe nicht nur für das geschriebene Wort, sondern auch für das Kino, die ihm bis heute erhalten geblieben ist. Nach dem Schulabschluss 1988 studierte er in München die Fächer Germanistik, Alte und Mittelalterliche Geschichte und Kommunikationswissenschaft. Schon während dieser Zeit erfolgten erste Veröffentlichungen unter Pseudonym. Nach dem Studienabschluss mit dem Magister Artium arbeitete Michael Peinkofer als freier Autor und Journalist, vorzugsweise für Filmmagazine, darunter „Moviestar“, „TV-Highlights“ und „DVD Special“. Als Übersetzer war er darüber hinaus für Verlage wie Tessloff, Hamburg, und Heyne, München, tätig.
Zwischen 1991 und 2001 unternahm Michael Peinkofer darüber hinaus zahlreiche ausgedehnte Reisen durch die USA und arbeitete als Reiseberichterstatter und-journalist.

Ende 2004, nachdem er zahlreiche Kriminal-, Fantasy- und Science Fiction-Romane unter diversen Pseudonymen verfasst hatte, erfolgte die erste große Romanveröffentlichung im Verlag Lübbe: Mit Die Bruderschaft der Runen legte Peinkofer einen historischen Thriller vor, der sich mit rund 200.000 verkauften Exemplaren zu einem respektablen Bestseller entwickelte, der mittlerweile in sieben Sprachen übersetzt wurde. Mit dem humorvollen Fantasy-Abenteuer Die Rückkehr der Orks legte Peinkofer im Frühjahr 2006 im Verlag Piper einen weiteren Erfolgstitel vor, der mit Der Schwur der Orks fortgesetzt wurde. Mit Das Gesetz der Orks fand die Trilogie um die beiden streitsüchtigen Helden Balbok und Rammar seinen Abschluß. Dem in diesen Romanen etablierten Fantasy-Universum von Erdwelt blieb Peinkofer jedoch treu: Sein jüngst erschienener Roman Die Zauberer (ebenfalls Piper) spielt rund eintausend Jahre vor den Orks und erzählt vor dem Hintergrund des „Zweiten Krieges“ vom Schicksal dreier junger Zauberer. Mit Die Zauberer – Die erste Schlacht sowie Die Zauberer – Das dunkle Feuer wurde auch diese Trilogie erfolgreich zu Ende erzählt. 
 Seiner Allgäuer Heimat hat Peinkofer mit der Saga vom Land der Mythen ein kleines Denkmal gesetzt – das beim Piper-Verlag in zwei Bänden erschienene High Fantasy-Abenteuer verbindet klassische Phantastik und Sagen des Voralpenlandes. Peinkofers  Splitterwelten-Saga startete im März 2012 im Fantasy-Programm des Piper-Verlags, gefolgt von Die Herrschaft der Orks, einem weiteren Band um die Abenteuer von Balbok und Rammar. Mit Die Könige startete Peinkofer schließlich eine neue Trilogie innerhalb der Erdwelt-Saga, die mit Kampf der Könige fortgesetzt wurde und mit Sieg der Könige 2015 ihren Abschluss fand. Mit Die Ehre der Orks kehrte Michael Peinkofer 2016 noch einmal zu seinen erfolgreichen Helden Balbok und Rammar zurück und schrieb ihnen ein Abenteuer auf den Leib, das den Bogen zurück zum Anfang schlägt und in die Tage ihrer Jugend zurückführt.
Neben den Hörbüchern, in denen Schauspieler Johannes Steck den Orks klangvoll Stimme verleiht, wurden die Abenteuer der ungleichen Unholde jüngst auch als Comic adaptiert. Mit Peter Snejbjerg als Zeichner erscheint bei CrossCult Comics Die Ork-Saga als Albenreihe.
Neues Fantasy-Terrain beschreitet Michael Peinkofer gleich mit zwei neuen Reihen: Zum einen mit der düsteren High Fantasy-Saga Die Legenden von Astray, deren erster Band Tote Helden im März 2017 bei Piper erschienen ist, zum anderen mit der Trilogie PHÖNIX, deren erster Band im Herbst 2017 bei Piper/ivi erschien und mit der Michael Peinkofer seinen ersten YA(Yound Adults)-Roman vorgelegt hat. Tiefer Zorn, der zweite Band der Legenden von Astray, erscheint im Frühjahr 2018.

Aber auch dem historischen Genre ist Peinkofer treu geblieben: Mit Die Erben der schwarzen Flagge (Lübbe) präsentierte er ein waschechtes Piratenabenteuer, und mit Die indische Verschwörung (Ueberreuter) legte er sein erstes, in viktorianischer Zeit spielendes Jugendbuch vor. Mit Der Schatten von Thot hat Peinkofer ein historisches Werk vorgelegt, dessen Heldin Sarah Kincaid, eine unerschrockene Archäologin, sich in viktorianischer Zeit auf die Suche nach versunkenen Rätseln begibt. Mit den drei Fortsetzungen Die Flamme von Pharos, Am Ufer des Styx sowie Das Licht von Shambala hat sich Sarah Kincaid ihren festen Platz in der historischen Romanlandschaft erobert. Mit Das Buch von Ascalon (Lübbe Hardcover) ist Michael Peinkofer 2011 wieder zu den Wurzeln zurückgekehrt und hat ein ebenso mitreißendes wie bewegendes Epos vor dem Hintergrund des Ersten Kreuzzugs und der Eroberung von Jerusalem geschrieben. Mit Das verschollene Reich legte Peinkofer 2012 bei Lübbe einen weiteren packenden Mittelalter-Roman vor, ehe 2014 mit Das Vermächtnis der Runen die lang erwartete Fortsetzung seines Debütromans erschien. Mit Der Wind und die Wahrheit (ebenfalls Lübbe) kehrte er 2016 ins Mittelalter zurück und erzählte vom Schicksal einer venezianischen Kaufmannstochter, die im Konflikt zwischen ihrer Heimatstadt und Alexandria Opfer einer Intrige wird. Sein aktueller historischer Roman Die Runen der Freiheit erschien im Sommer 2017.

Mit Team X-treme schließlich durfte sich Peinkofer einen geheimen Jugendtraum erfüllen. Nachdem er mit Romanen wie Die indische Verschwörung und Der Pirat von Barataria (beide Ueberreuter) bereits zwei historische Abenteuerromane für junge Leser vorgelegt hat, beschritt er mit der Agentenserie Neuland: Nicht nur, dass die actionreichen Fälle von Kyle „Phantom“ Connor und seinen Freunden in der Gegenwart spielen – sie erschienen auch als Originalhörspiele, was Peinkofer, der selbst ein großer Hörspiel-Fan ist, besonders freute. Zahlreiche Hörspiele wurden von Peinkofer selbst für die bei Baumhaus erscheinende gleichnamige Buchserie adaptiert. Das 2011 erschienene Taschenbuch Team X-Treme – Mission Zero hingegen schilderte als Originalausgabe ein nicht vertontes Abenteuer, in dem das Team X-treme zusammenfindet und seinen allerersten Fall löst.

In die spannende Welt der Piraten kehrte Peinkofer ebenfalls 2011 mit der fünfteiligen, bei Carlsen erscheinenden Serie Piratten! zurück: Mäuse und Ratten sind die Helden bzw. Schurken des von Daniel Ernle illustrierten Abenteuers, das für die Kinder alle Spannungsregister zieht und für die Erwachsenen als flotte Parodie auf das Mantel und Degen-Genre funktioniert. Mit den aufregenden Abenteuern von Marty Flynn und seinen Freunden war Peinkofer auf zahlreichen Lesungen zu Gast und begeisterte große und kleine Zuhörer. Sein jüngster Coup in Sachen Kinderbuch ist ebenfalls bei Carlsen erschienen und heißt Sternenritter – eine packende Weltraum-Saga für junge Leser ab 8 Jahren, in deren Mittelpunkt drei junge Helden stehen, die auf fernen Planeten gegen einen finsteren Schurken kämpfen. Wiederum gemeinsam mit Daniel Ernle hat Peinkofer eine ebenso packende wie phantastische Welt kreiert, sogar Risszeichnungen der Fahrzeuge und Sternenschiffe gibt es. Bislang sind 9 Bände der Sternenritter-Saga erschienen, weitere Bände sind in Vorbereitung. Die Sternenritter wurden von Universal Music als voll besetztes Hörspiel adaptiert.

Für etwas ältere Leser – und hier ganz besonders für Mädchen – ist hingegen Gryphony gedacht, die spannende Geschichte der Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem Greifen, Michael Peinkofers erste Zusammenarbeit mit dem Hause Ravensburger, die mit Stefan Kaminsiki als Sprecher auch erfolgreich vertont wurde. Der vierte und abschließende Band der Reihe ist im September 2016 erschienen. 2018 kehrt Michael Peinkofer mit einer neuen Reihe in die Welt und in das Universum von Gryphony zurück …

Auch als Autor von Hörspielen und Live-Events ist Michael Peinkofer weiterhin im Einsatz. Nachdem er bereits in den Spielzeiten 2014 und 2015 die Textbücher für das weit über die Bayerischen Grenzen hinaus bekannte Kaltenberger Ritterturnier verfasst hat, trug er auch zur Saison 2017 Story und Textbuch bei – Der letzte Ritter unter der Regie von Alexander May kam bei Kritikern und Publikum wegen der packenden Handlung und der mitunter auch ruhigeren Momente gut an. Für die Spielzeit 2018 ist Michael Peinkofer ein weiteres Mal für das Kaltenberger Ritterturnier verpflichtet worden.

Seine Freizeit verbringt Michael Peinkofer, der mit Frau und Tochter in Kempten im Allgäu lebt, am liebsten im Kreise seiner Familie und seiner Freunde oder – soweit ihm die Zeit dazu bleibt – in der freien Natur beim Skifahren oder Wandern. Seine Leidenschaft für Kino und Film ist ihm bis heute erhalten geblieben, darüber hinaus engagiert er sich als Hobbykoch – hier hat es ihm besonders die thailändische Küche angetan. Und ja, Rotwein trinkt er auch gerne – und nicht nur kalifornischen…

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